Ermittlungen gegen mutmaßliche linke Randalierer eingestellt
Mehrere hundert Linksautonome waren im Januar vergangenen Jahres durch den Leipziger Süden gezogen und hatten eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungsverfahreren gegen einen Großteil der mutmaßlich Beteiligten jetzt eingestellt. Laut Staatsanwältin Jana Friedrich wird nun noch gegen vier Personen ermittelt. Am 15. Januar hatten etwa 600 Linksautonome im Leipziger Süden 40 Scheiben allein am Amtsgericht in der Bernhard-Göring-Straße zertrümmert. Als die Polizei anrückte, flogen Steine. Zudem wurden Hauswände mit Schriftzügen besprüht. 200 Autonome wurden festgesetzt. Die Polizei stellte 150 Mobiltelefone sicher. Dennoch eine Beteiligung der damals Festgesetzten konnte nicht nachgewiesen werden, so Staatsanwältin Friederich.