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Ermittlungen nach Explosion in Markranstädt

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Nach der folgen­schweren Explo­sion einer selbst­ge­bauten Rauch­bombe in Markran­städt ermit­telt die Polizei gegen fünf Kinder und Jugend­liche. Die 13- bis 14-Jährigen hatten die Konstruk­tion am Nachmittag in eine Bushal­te­stelle in der Eisen­bahn­straße geworfen. Drei unbetei­ligte Kinder wurden dabei verletzt. Bei der selbst­ge­bauten Rauch­bombe handelte es sich laut Zeugen­aus­sagen um eine Flasche, die unter anderem mit Rohrrei­niger befüllt war. Drei 10- bis 11-Jährige, die auf ihren Bus warteten, hoben den Gegen­stand auf - in diesem Moment ging das Gemisch hoch. Die Kinder erlitten offenbar Verät­zungen und mussten ins Kranken­haus. Die Bomben­bastler konnten gestellt werden.