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Ermittlungen zu Brand im Bautzner Husarenhof eingestellt

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Die Dresdner General­staats­an­walt­schaft hat das Ermitt­lungs­ver­fahren zum Brand­an­schlag auf den Husarenhof in Bautzen einge­stellt. Die Ermitt­lungen gegen drei Verdäch­tige brachten keine Beweise für die Tat. Ein Zeuge hatte die Männer belastet, seine Aussage wurde aller­dings wieder­legt. Auch DNA-Spuren brachten keinen Treffer. Die General­staats­an­walt­schaft Dresden teilte dazu mit: "Trotz inten­siver und umfas­sender Ermitt­lungen, die in erster Linie durch Aussagen eines Belas­tungs­zeugen in Gang gesetzt worden waren, konnte ein entspre­chender Tatnach­weis nicht geführt werden. Die Aussagen des Belas­tungs­zeugen, der nach eigenen Angaben das Tatge­schehen nicht selbst beobachtet hatte und ledig­lich ein sogenannter Zeuge "vom Hören­sagen" ist, wurden durch zahlreiche weitere Zeugen­ver­neh­mungen zum Teil wider­legt bzw. zumin­dest nicht bestä­tigt. Die Beschul­digten haben eine Tatbe­tei­li­gung bestritten."Und weiter heißt es von der Ermitt­lungs­be­hörde:"Auch die Durch­su­chungen und die Auswer­tung objek­tiver foren­si­scher Spuren (wie z.B. Finger­ab­drücke, DNA-Spuren etc.) sowie weiterer Beweis­mittel, führten nicht zum Nachweis einer Tatbe­tei­li­gung der Beschul­digten." Im Februar 2016 war das Gebäude, das als Asylunterkunft genutzt werden sollte, in Flammen aufgegangen - der Fall ging bundesweit durch die Presse.