Ermittlungen zu totem Asylbewerber in Leipziger Wohnheim
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Warum wurde der Fall eines toten Asylbewerbers in einem Leipziger Wohnheim erst jetzt bekannt? Diese Frage stellen sich nicht nur viele Stadträte – sie fordern nun eine lückenlose Aufklärung. Der 34-jährige Asylbewerber soll bereits im Mai im Heim an der Torgauer Straße an einer Überdosis Heroin gestorben sein. Allerdings wurde er laut Staatsanwaltschaft erst drei bis vier Wochen später gefunden, weil andere Bewohner einen starken Geruch wahrgenommen hatten. Hinweise auf eine Straftat gebe es nicht. Die Stadt will sich derzeit nicht genauer zu dem Fall äußern und verweist auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.