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Demo gegen rechts und AfD will über Ring ziehen - und Leipzigs OB eine Rede halten

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Das Bündnis „Leipzig nimmt Platz“ hat am Sonntag zu einer Demonstration gegen die AfD und Rechtsextremismus aufgerufen. Bis zu 5.000 Teilnehmer wurden laut Stadt angemeldet, das Ordnungsamt erwartet aber deutlich mehr. 15 Uhr wollen sie sich auf dem Markt sammeln und von dort durch die Innenstadt, an der Thomaskirche vorbei, vom Dittrich- zum Goerdeler- und Tröndlinring bis zum Augustusplatz ziehen. Dort findet die Abschlusskundgebung statt.

Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) will dabei sein und sogar auf einer Kundgebung sprechen. Dazu haben mehrere Stadtratsfraktionen, u.a. SPD, Grüne, Linke sowie Freibeuter/FDP ihre Teilnahme angekündigt. Bis mindestens 19 Uhr ist mit starken Verkehrseinschränkungen in der Leipziger City zu rechnen.

Hintergrund der Demo sind erneut die Berichte bzw. Recherchen zu einem Geheimtreffen von AfD- und CDU-Politikern letztens in Potsdam, bei dem es um Abschiebepläne für Deutsche mit ausländischen Wurzeln gegangen sein soll. Bereits am Montagabend hatten sich tausende Menschen in der Innenstadt versammelt, um gegen die AfD zu protestieren.

Am Freitag hatte die AfD dann angekündigt, gegen ein Gutachten klagen zu wollen, das ihrer rechtsextremen Einstufung in Sachsen vorausgegangen war.