Erneut mehr Straftaten in Leipzig
Leipzig bleibt die Kriminalitätshochburg in Sachsen. Das geht aus der heute veröffentlichten Polizeistatistik für das letzte Jahr hervor. Danach ist die Zahl der Straftaten in unserer Stadt um 6,9 Prozent gestiegen. Fast jedes zweite Delikt war ein Diebstahl, außerdem gab es im Vergleich zum Vorjahr 66 Raubüberfälle mehr. Laut Polizeipräsident Horst Wawrzynski heißt das Problem nach wie vor „Beschaffungskriminalität“. Aufgrund gestiegener Preise für Drogen würden viele der Süchtigen versuchen, sich ihre tägliche Dosis durch Einbrüche, Diebstähle und Überfälle zu finanzieren. Insgesamt wurden in Leipzig im vergangen Jahr über 64.000 Straftaten gezählt, dass sind 22 Prozent der gesamten Delikte im Freistaat. Die Aufklärungsquote verbesserte sich dabei leicht auf 51 Prozent, liegt aber immer noch deutlich unter dem sächsischen Durchschnitt von knapp 57 Prozent.