Erneut Verdächtiger aus Kino.to-System aufgespürt
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Vor zwei Jahren wurde das illegale Filmportal Kino.to abgeschaltet – nun konnte ein weiterer mutmaßlicher Raubkopierer aufgespürt werden. Ermittler hatten die Wohnung des Mannes in Schleswig-Holstein schon letzten Mittwoch durchsucht. Er soll rund 120.000 Filme bei Kino.to oder anderen Portalen hochgeladen haben. Laut Staatsanwaltschaft habe er die Tat eingeräumt und wurde daher vorerst auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn werde nun wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung ermittelt.Die führenden Köpfe von Kino.to, darunter der Gründer aus Leipzig und der Chef-Programmierer, waren in den vergangenen beiden Jahren zu Haftstrafen verurteilt worden.