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Erneute Verzögerungen im Prozess gegen mutmaßlichen Kinderschänder

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Am Landge­richt Leipzig sollte am Diens­tag­vor­mittag der Prozess gegen den mutma­ß­li­chen Kinder­schänder Etem S. in eine neue Runde gehen. Nun muss der Termin wieder verschoben werden. Laut Gerichts­spre­cher ist eine Schöffin erkrankt. Mit einem neuen Termin wird erst gegen Ende des Jahres gerechnet. Der 48-jährige Angeklagte war 2006 vom Leipziger Amtsge­richt wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verur­teilt worden, er ging aber in Berufung und flüch­tete anschlie­ßend in die Türkei. Zu den darauf­fol­genden Verhand­lungen am Landge­richt war er nie erschienen.