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Erneuter Protest gegen Abschiebung in Volkmarsdorf

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Nach den Protesten gegen eine Abschiebung in Leipzig-Volkmarsdorf haben sich auch am Mittwochabend wieder mehrere hundert Menschen zu einer Solidaritätskundgebung versammelt. Anders als in der Nacht zuvor blieb der etwa zweistündige Protest aber friedlich. Als der Protest-Umzug auf eine Gruppe von Betrunkenen stieß, hat die Polizei die Parteien getrennt. Gegen einen 52-Jährigen, der den Hitlergruß gezeigt haben soll, ermittelt die Polizei.

Am späten Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch hatten sich zeitweise etwa 500 Menschen der Polizei entgegengestellt und gegen die Abschiebung eines ausreisepflichtige Asylbewerbers protestiert. Dabei kam es kurzzeitig auch zu Ausschreitungen, nach Angaben der Polizei flogen Bierflaschen und Steine, auch eine Barrikade sei errichtet worden. Der Flüchtling wurde schließlich weggebracht.