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Erster Erfolg im Tauziehen um Stellenerhalt bei Bombardier Görlitz und Bautzen

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Erster Erfolg im Tauziehen um Stellen­er­halt bei Bombar­dier Görlitz und Bautzen. Es sollen nicht mehr alle geplanten 260 Stamm­ar­beits­plätze gestri­chen werden. 60 Stellen sollen gesichert werden. Außerdem ist die komplette Verla­ge­rung der Entwick­lungs­ab­tei­lung vom Tisch. Darauf einigten sich heute Konzern, Betriebsrat und Gewerk­schaft.

Nun müsse es darum gehen, weitere Stellen zu retten, so Jan Otto, Erster Bevoll­mäch­tigter der IG Metall Ostsachsen. Die Lage bleibe kritisch. Keine Annähe­rung wurde beim Thema Leihar­beit erzielt. Weitere Gespräche sind am 1. Juli geplant.

Bombar­dier sieht den Kompro­miss vor dem Hinter­grund, dass der Konzern Hilfe bei der Förde­rung von Innova­tionen erhält – und zwar vom Land Sachsen. Das sei eine Bedin­gung für die Verbes­se­rung der Wettbe­werbs­fä­hig­keit. Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig hatte Zuschüsse in Aussicht gestellt, dies aber an eine Stand­ort­ga­rantie über das Jahr 2019 hinaus geknüpft.

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Reporter Knut-Michael Kunoth