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  • Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke (Mitte) mit Marktforscher Dr. Volker Müller (li.) und Stiftungungsgeschäftsführer Dr. Anselm Hartinger (re.) vor dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig.
  • Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal bei Sonnenschein und blauem Himmel am Freitagnachmittag.
  • Marktforscher Dr. Volker Müller am Freitag bei der Präsentation seiner Umfrage-Ergebnisse zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal.

Sanierung kostete 35 Mio. Euro: Völki nach 27 Jahren fertig!

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Was lange währt, wird endlich gut: Die Sanierung des Leipziger Völkerschlachtdenkmals soll in Kürze nach 27 Jahren abgeschlossen sein, wie heute bekanntgegeben wurde. Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke sagte uns, sie sei besonders stolz, dass man „sowohl von den Kosten als auch von der Bauzeit im geplanten Rahmen geblieben“ sei. Insgesamt habe die Sanierung inklusive der Außenanlagen rund 35 Mio. Euro gekostet. Dem Stadtrat soll nun demnächst eine Beschlussvorlage zur Finanzierung der Erhaltungsmaßnahmen fürs Völki vorgelegt werden.

Dazu wurde eine Studie des Marktforschungsinstituts „Imaros“ präsentiert, dass Menschen bundesweit und direkt nach einem Besuch übers Völki befragte. Dabei kam unter anderem raus, dass die Deutschen neben der Buchmesse und der Nikolaikirche vor allem das Völkerschlachtdenkmal in Verbindung mit der Stadt Leipzig bringen. Jüngere Menschen würden aber eher das Fußballstadion von RB Leipzig kennen - da bestehe Nachholbedarf.

Zudem lobten Besucher des Denkmals zwar vor allem Freundlichkeit, Sauberkeit und den erschwinglichen Eintrittspreis (10 Euro). Doch sie kritisierten auch die viel zu engen Treppen beim Aufstieg und das gastronomische Angebot. Die Stiftung wolle da nachbessern, sagte uns Dr. Anselm Hartinger, der Geschäftsführer.

Hartinger versprach auch, dass man künftig nachhaltiger agieren müsse. Deshalb würden derzeit unter anderem alle Lampen in der Denkmalanlage auf LEDs umgerüstet.