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Etwas mehr Arbeitsunfälle im Freistaat

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Zwischen Januar und Ende Juni sind in Sachsen 113 schwere und 8 tödliche Unfälle am Arbeits­platz regis­triert worden. Das ist einer mehr als im ersten Halbjahr 2015, wie nach Angaben des Wirtschafts­mi­nis­te­riums in Dresden vom Donnerstag aus der Statistik hervor­geht. Danach waren es in den ersten sechs Monaten des Vorjahres 120 Fälle, darunter 111 schwere und neun tödliche.  Am häufigsten passierten dabei Unfälle im Umgang mit Maschinen und Anlagen sowie durch Stürze, etwa von Bauge­rüsten oder Leitern. Auch bei Explo­sion oder Brand, durch herab­fal­lende Gegen­stände oder Strom­schlag wurden Menschen bei der Arbeit verletzt. Grund war meist ein Fehler des betrof­fenen Beschäf­tigten, in jedem dritten Fall lag ein Fehlver­halten des Vorge­setzten vor. Auch techni­sche Mängel, fehlende Koordi­na­tion und mangelnde Organi­sa­tion zählten zu den Ursachen.