Ex-KWL-Chef Heininger nach Leipziger Wasserwerke-Skandal erneut vor Gericht
Der frühere Geschäftsführer der Kommunalen Wasserwerke, Klaus Heininger, muss sich seit Montag Vormittag erneut vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Die Anklage warf ihm zum Auftakt des Revisionsprozesses unter anderem Bestechlichkeit und Untreue vor. Heininger soll die Geschäfte, die inzwischen geplatzt sind, hinter dem Rücken der Aufsichtsgremien abgeschlossen haben. Der Schaden beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro. Dafür aufkommen soll die Stadt Leipzig. Es ist bereits der zweite Anlauf für den Revisionsprozess, nachdem die erste Auflage im September ausgesetzt worden war. Der Grund war ein Wechsel bei den Verteidigern. Heininger war 2011 vom Landgericht Leipzig zu vier Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob den Richterspruch jedoch wieder auf.