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Ex-Unister-Manager weist Vorwurf der Steuerhin­terziehung zurück

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Ein früherer Manager des Internet-Reise­riesen Unister hat vor dem Landge­richt Leipzig den gegen ihn gerich­teten Vorwurf der Steuer­hin­ter­zie­hung zurück­ge­wiesen. Er habe niemals eine Steuer­er­klä­rung für das Unter­nehmen verfasst oder einge­reicht, sagte der 39-Jährige am Donnerstag. Dazu habe er gar nicht die  erfor­der­li­chen Kompe­tenzen besessen. Entschei­dungen habe sich der verstor­bene Unister-Gründer Thomas Wagner stets vorbe­halten. Neben dem 39-Jährigen sind zwei weitere ehema­lige Unister-Führungs­kräfte angeklagt. Nach Überzeu­gung der Staats­an­walt­schaft haben sie sich der Steuer­hin­ter­zie­hung und des Compu­ter­be­trugs schuldig gemacht.