Fall „kino.to“: Vermittler von Werbung verhaftet
Im Fall "kino.to" haben die die Ermittler jetzt auch das Umfeld des illegalen Filmportals im Visier. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden bestätigte wurden bereits am Mittwoch zehn Objekte in fünf Bundesländern durchsucht. Dabei wurden zwei Männer verhaftet, die für die Werbebanner auf der Seite zuständig waren. Die 23- und 47-Jährigen aus Hamburg und Rheinland-Pfalz sollen dafür gesorgt haben, dass diverse Werbebanner auf der illegalen Website plaziert wurden - Auf diese Weise haben die Betreiber mehrere Millionen verdient. Am Mittwoch war vor dem Landgericht Leipzig der Chefprogrammierer des Portals zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Wann der Leipziger Kino.to-Gründer vor Gericht kommt, ist noch nicht klar.