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Fall Unister: Identität der Absturzopfer noch immer nicht geklärt

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Auch andert­halb Wochen nach dem Flugzeug­ab­sturz in Slowe­nien fehlt weiterhin der Beweis, dass es sich bei den Toten um Unister-Chef Thomas Wagner und Mitgründer Oliver Schil­ling handelt. Die Behörden vor Ort warten noch immer auf biolo­gi­sches Material für den DNA-Abgleich. Nach Angaben der Staats­an­walt­schaft Leipzig wurden DNA-Proben in digitaler Form an die slowe­ni­schen Behörden geschickt. Bislang sei nur die Identität des 73-jährigen Piloten zweifels­frei geklärt. Es gebe aber keine begründ­baren Zweifel daran, dass es sich bei den Toten um Wagner und Schil­ling handelt, sagte der Sprecher der Sächsi­schen General­staats­an­walt­schaft.Staats­an­walt­schaft weist Zweifel im Fall Unister zurück Unter­dessen hat die Sächsi­sche General­staats­an­walt­schaft Zweifel an der Objek­ti­vität der Staats­an­wälte im Fall Unister zurück­ge­wiesen. Staats­an­wälte seien verpflichtet, bei der Aufklä­rung von Straf­taten objektiv vorzu­gehen, so ein Sprecher der General­staats­an­walt­schaft. Laut einem Bericht der LVZ wird bei Unister bemän­gelt, dass die so genannte Integrierte Ermitt­lungs­ein­heit Sachsen (INES) zur Absturz­ur­sache ermit­telt. Diese Einheit ermit­telt nämlich auch in einem laufenden Verfahren wegen des Verdachts der Steuer­hin­ter­zie­hung.