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Fast jeder zweite Bürgergeldempfänger in Leipzig kommt nicht aus Deutschland

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Diese Zahlen erschrecken ein bisschen: Fast jeder zweite Arbeitslose in Leipzig hat keinen deutschen Pass. Das hat eine Anfrage des sächsischen AfD-Landtagsabgeordneten Lars Kuppi jetzt ergeben. Der Anteil der ausländischen Bürgergeld-Empfänger in der Messestadt ist den Angaben zufolge in den letzten Jahren stetig auf 42,5 Prozent geklettert.

„Deutschland darf nicht zum ´Sozialamt für die ganze Welt´ werden“

„Ich bin sehr dafür, dass der Sozialstaat für jene Bürger da ist, die durch unglückliche Lebensumstände vorübergehende Hilfe benötigen“, so Kuppi. Zugleich dürfe Deutschland nicht zum „Sozialamt für die ganze Welt“ werden, wie es einst Horst Seehofer (CSU) ausgedrückt habe.

Kuppi weiter: „Leider entwickelt sich die Bundesrepublik aber genau da hin.“ Bürgergeld-Empfänger, die beispielsweise in Chemnitz wohnen würden, kämen nicht nur aus akuten Krisenstaaten. „Sie kommen auch aus Bulgarien, Rumänien, Äthiopien, Nigeria, Kamerun, Brasilien, Venezuela, Indien und Vietnam.“

In Chemnitz ist es sogar mehr als jeder Zweite

Ähnlich haben sich die Zahlen in den beiden anderen sächsischen Großstädten entwickelt. In Chemnitz waren den Angaben zufolge Ende 2024 sogar 50,9 Prozent der Bürgergeld-Empfänger Ausländer - 2021 seien es noch 31 Prozent gewesen. In Dresden lag der Anteil zuletzt bei 44,7 Prozent, in Mittelsachsen kletterte er von 13 auf 35 Prozent und im Vogtland von 18,6 auf 40 Prozent.