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Feuer in WG gelegt: Prozessstart am Landgericht

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Als seine Mitbewohnerinnen geschlafen haben, soll ein 26-Jähriger in seiner WG an der Karl-Liebknecht-Straße Feuer gelegt haben. Eine der Frauen konnte den Brand in letzter Sekunde löschen und schlimmeres verhindern. Nach dem Vorfall vom letzten November beginnt am Donnerstag der Prozess am Landgericht Leipzig.

Der 26-Jährige ist wegen versuchter schwerer Brandstiftung und versuchter gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Es geht aber nicht um eine Haftstrafe. Laut einer Gerichtssprecherin ist der Beschuldigte schizophren und deshalb wohl schuldunfähig. Er wird derzeit in einer Fachklinik behandelt. Das Gericht muss nun klären, ob von ihm eine Gefahr ausgeht und er dauerhaft dort untergebracht wird.