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Feuerteufel von Volkmarsdorf angeklagt

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Im Fall des mutma­ß­li­chen Feuer­teu­fels von Volkmars­dorf  hat die Staats­an­walt­schaft nun Anklage erhoben. Dem 28-Jährigen wird schwere und vorsätz­liche Brand­stif­tung in mehreren Fällen sowie Sachbe­schä­di­gung vorge­worfen. Unter anderem soll er im Januar 2013 in einem Keller eines Wohnhauses in der Idastraße Feuer gelegt haben, nach der Evaku­ie­rung steckte er den Ermitt­lern zufolge noch eine Wohnung im selben Haus in Brand. Außerdem hat er laut Anklage zwischen November 2011 und Januar 2012 sieben Lauben in einer Garten­an­lage im Leipziger Westen angezündet. Der Gesamt­schaden beläuft sich auf knapp 1,2 Millionen Euro. Der 28-Jährige, der seit 17. Januar in Unter­su­chungs­haft sitzt, bestreitet die Taten. Einen Verhand­lungs­termin gibt es noch nicht.