Feuerwehr bedankt sich für „reibungslosen“ Großeinsatz auf der A72
„Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf des Einsatzes.“ Die Freiwillige Feuerwehr Borna hat am Dienstag das vorbildliche Engagement zahlreicher Rettungskräfte nach einem schweren Unfall auf der A72 am Montagabend gelobt.
Gegen 17 Uhr war zwischen den Anschlussstellen Borna Nord und Süd ein großer Sattelzug mit einem Straßenwartungsfahrzeug zusammengekracht. Der deutsche Trucker (53) habe den Schilderwagen offenbar zu spät bemerkt und sei diesem hinten drauf gefahren, berichtet ein Polizeisprecher. „Er stand als Vorwarner für Mäharbeiten auf dem Standstreifen.“ Bei dem Crash sei der 21-jährige Fahrer leicht, der 53-Jährige schwer verletzt worden. Geschätzter Sachschaden: rund 150.000 Euro.
Der Unfall sorgte für einen Großeinsatz: Über 50 Kräfte von Rettungsdienst, Polizei, Umweltamt, Straßenmeisterei, Bergungsunternehmen und der Feuerwehr (u.a. auch Neukirchen, Eschefeld, Priessnitz) seien angerückt, berichtet ein Sprecher der freiwilligen Feuerwehr Borna. Denn es waren auch große Mengen Sprit ausgelaufen. Die Sicherung der Betriebsstoffe, der Autobahn und Bergung der Fahrzeuge dauerte etwa fünf Stunden bis etwa Mitternacht.
In der Zeit musste die A72 am Montagabend in Richtung Hof vollgesperrt werden, etliche Menschen in Fahrzeugen dahinter über Stunden ausharren. Tolle Geste auch: Die Polizei ließ viele dahinter einzeln wenden und leitete sie an der Abfahrt Borna entgegen der Verkehrsrichtung von der Autobahn - damit sie nicht die halbe Nacht warten mussten.