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Feuerwehr in Leipzig noch immer mit Sturmfolgen beschäftigt

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Die Feuerwehr Leipzig ist gut 24 Stunden nach "Herwart" noch mit den Folgen des Sturmtiefs beschäftigt. So fallen selbst jetzt noch Äste herunter, hieß es aus der Leitstelle der Feuerwehr. Waldbesucher werden vor entwurzelten und gebrochenen Bäumen gewarnt. In der Stadt und in der Region musste die Feuerwehr binnen 12 Stunden über 600 Mal ausrücken. Immer ging es um Sachschäden.

 

Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat unterdessen Wanderer und Spaziergänger vor dem Betreten der Wälder

gewarnt. Lebensbedrohliche Situationen könnten dort gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden, sagte Landesforstpräsident Hubert Braun am Montag in Pirna. Angebrochene Äste oder entwurzelte Bäume können auch

in den nächsten Tagen noch herabfallen oder umstürzen. „Das Betreten des Waldes nach dem Sturm ist lebensgefährlich und behindert die Aufarbeitung der Schäden“, sagte Braun.

 

 

Herwart habe in den sächsischen Wäldern große Schäden verursacht. Das genaue Ausmaß könne jedoch erst in den nächsten Tagen abgeschätzt werden, hieß es. Im Tiefland und vor allem in den Mittelgebirgen seien viele Bäume entwurzelt oder gebrochen worden. Herwart sei der folgenreichste Sturm für den sächsischen Wald in diesem Jahr.