Fleischmenge im Freistaat schrumpft
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Im vergangenen Jahr sind in Sachsen nur etwa halb so viele Schweine, Rinder und Co geschlachtet worden wie im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt in Kamenzheute vorrechnete, ging die Menge im Vergleich um 54 Prozent auf 19.300 Tonnen Fleisch zurück. Hauptgrund sei die Schließung eines Schlachthofes. Die 151.000 geschlachteten Schweine lieferten 2012 rund 74 Prozent der Fleischmenge. Von den 17.200 Rindern stammten 23 Prozent des Schlachtfleisches. Neben dem starken Rückgang bei der Gesamtmenge ging auch die Zahl der Hausschlachtungen bei allen Tieren weiter zurück. Am höchsten war der Anteil noch bei den Schafen: Von 19.000 Tieren wurde jedes dritte privat geschlachtet.