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Fliegerbombe am Werbeliner See erfolgreich gesprengt

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Mit einem lauten Knall ist die Flieger­bombe am Werbe­liner See um kurz nach 14 Uhr kontrol­liert gesprengt worden. Rauch­wolken stiegen auf. Große Kissen, die mit 60.000 Litern Wasser befüllt wurden, dämpften die Detona­tion ab. Die engli­sche Flieger­bombe war am Diens­tag­mittag auf dem Bahnge­lände in Leipzig-Mockau entdeckt worden. Erst am Diens­tag­bend wurde damit begonnen die etwa 700 Anwohner in Sicher­heit zu bringen. Einige waren auf medizi­ni­sche Hilfe angewiesen und mussten in Pflege­heime gebracht werden. Die Evaku­ie­rung dauerte bis 2 Uhr in der Nacht an.  Erst nachdem alle Anwohner in Sicher­heit waren, konnten die Spezia­listen des Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienstes den Zünder genauer unter die Lupe nehmen. Offenbar war er stark verdreckt. Sie entschieden, dass der 250-Kilo-Spreng­satz nicht vor Ort entschärft werden kann. Also wurde die Bombe zum Werbe­liner See bei Zwockau gebracht und dort kontrol­liert gesprengt.