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Flüchtlinge aus HTWK-Halle kommen nicht nach Heidenau

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Die in der HTWK-Halle in der Südvor­stadt unter­ge­kom­menen Flücht­linge müssen vorerst nicht nach Heidenau. Gegen die Verle­gung hatte es am Montag-Nachmittag Proteste der Asylbe­werber und etwa 300 Demons­tranten von Initia­tiven gegeben. Nun wird geprüft, ob die Flücht­linge zum Teil in Grillen­burg und der Ernst-Grube-Halle unter­kommen können. Auch über einen längeren Verbleib in der HTWK-Halle wird noch verhan­delt. Unter­dessen hat die Polizei mit der Straf­ver­fol­gung der Gewalt­täter von Heidenau begonnen. Sie wertet Video­auf­nahmen aus und befragen Zeugen. Zudem habe man die Identität von über 140 Menschen festge­stellt, teilte ein Polizei­spre­cher mit. Dass es am Wochen­ende keine Festnahmen gab, sei kein Hindernis für die Straf­ver­fol­gung. Mehrere Hundert Rechts­ex­treme waren am Wochen­ende in zwei Nächten in Folge auf Polizisten losge­gangen, über 30 wurden verletzt. Nun gilt ein Sicher­heits­be­reich in Heidenau, ein deutlich größeres Aufgebot an Beamten ist vor Ort. Mindes­tens bis zum Wochen­ende werde man mit diesen Kräften präsent bleiben, hieß es.