Flüchtlinge in Leipzig - Polizeipräsident spricht Klartext
Der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz hat die Bürger in die Pflicht genommen. Aufgrund des aktuellen Flüchtlingsstroms fordert er von allen Leipzigern Unterstützung. Hetze im Internet werde polizeilich verfolgt. Zudem werde die Sicherheit rund um die Ernst-Grube-Halle erhöht. Es bringt nichts vor den Flüchtlingsheimen zu demonstrieren, sagte Merbitz. Vielmehr sei Hilfe gefordert. Seit Freitagabend sind rund 150 Asylbewerber in der Ernst-Grube-Halle an der Jahnallee untergebracht. Im Laufe der kommenden Tage sollen noch rund 400 Menschen dazukommen. Die sporadische Unterkunft wurde im Vorfeld von Vereinen, der Universität und der Stadt diskutiert. Dennoch muss das Land mit steigenden Flüchtlingszahlen umgehen. Täglich kommen rund 300 Asylbewerber aus Kriegsgebieten.