Freistaat durch Flut am zweitschwersten getroffen
Das verheerende Juni-Hochwasser hat in den betroffenen Bundesländern nach jetzigem Stand Schäden in Höhe von 6,7 Milliarden Euro verursacht. Sachsen wurde am zweitstärksten getroffen. Das geht aus dem Bericht zur Flutkatastrophe hervor, den das Bundesinnenministerium heute im Kabinett vorgelegt hat. Es handelt sich um Schäden von Privatleuten, der Wirtschaft und an staatlicher Infrastruktur wie Straßen. Die höchsten Schäden meldete demnach bislang Sachsen-Anhalt mit 2,7 Milliarden Euro, gefolgt von Sachsen mit 1,9 Milliarden und Bayern mit 1,3 Milliarden. An der Infrastruktur des Bundes entstanden nach bisheriger Berechnung Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro. Es handelt sich allerdings um vorläufige, nicht um abschließende Zahlen.