Freistaat freut sich auf frischen Fisch
Die Karpfenernte in Sachsen liegt in den letzten Zügen. Die etwa 50 hauptberuflichen und 200 nebenberuflichen Teichwirte sind bis etwa Mitte November mit dem Abfischen fertig. Andreas Stummer vom Sächsischen Landesfischereiverband schätzt, dass die Ernte etwas kleiner ausfällt als letztes Jahr, als rund 2.000 Tonnen Karpfen geerntet worden sind. Die Qualität der Fische bleibe hoch. Sie würden sich hauptsächlich ganz natürlich von Schnecken oder Flohkrebsen ernähren.Das größte Problem für die Teichwirte sind die Kormorane. Ein Kormoran frisst jeden Tag einen halben Kilo Fisch. Und weil Tausende der Zugvögel aus Mecklenburg-Vorpommern, Skandinavien oder dem Baltikum nach Sachsen kommen, sind die Fress-Schäden groß. Darum fordert Stummer, dass die wachsende Population reguliert wird; z.B. indem Eier aus den Nestern genommen werden.