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Freistaat ist deutschlandweit Spitze in der Bildung

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Sachsen ist wieder Spitze im deutsch­land­weiten Vergleich der Bildungs­sys­teme. Das zeigt der neue Bildungs­mo­nitor – eine Studie der „Initia­tive Neue Soziale Markt­wirt­schaft“, die heute in Berlin vorge­stellt wurde. Studi­en­leiter Professor Axel Plünnecke sagte unserem Sender, im Freistaat gebe es eine gute Förder­infra­struktur für Kinder, eine geringe Bildungs­armut, eine hohe Schul­qua­lität und sehr gute Ergeb­nisse an den Hochschulen - vor allem in den techni­schen Quali­fi­ka­tionen. Sachsen habe im Bereich der Kinder­gärten viele Ganztags­ein­rich­tungen. Sehr wenige Kinder im Freistaat würden unter Bildungs­armut leiden; die meisten Mädchen und Jungen würden Mindest­stan­dards im Lesen und Rechnen errei­chen. Es gebe aber auch Nachhol­be­darf. An den Berufs­schulen liege die Zahl der Ausbil­dungs­ab­bre­cher über dem Bundes­durch­schnitt. Außerdem sei der Alters­durch­schnitt der Lehrer an den Schulen sehr unaus­ge­gli­chen. Sachsen habe große Probleme, die Lücken zu füllen, die pensio­nierte Lehrer hinter­lassen.