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Freistaat kann Gemeinschafts­gefängnis mit Thüringen bauen

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Der Freistaat hat sich das Grund­stück für den gemein­samen Gefäng­nis­neubau mit Thüringen in Pöhlau gesichert. Wie das Finanz­mi­nis­te­rium am Donnerstag mitteilte, wurde der entspre­chende Vertrag am Mittwoch notariell beglau­bigt. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. In früheren Medien­be­richten war von unter zehn Millionen Euro die Rede.

Wann nun die Arbeiten beginnen, ließ ein Sprecher in Dresden offen. Er sagte ledig­lich, der Weg sei frei für den Bau. Damit blieb auch unklar, ob die für 2017 angekün­digte Eröff­nung gehalten wird. Zwickaus Stadt­spre­cher Mathias Merz sagte auf Anfrage unseres Senders, er habe die Nachricht aus den Medien erfahren. „Wir freuen uns, haben aber auch keine Infor­ma­tionen zu den nächsten Schritten.“

Das Zwei-Länder-Gefängnis soll 740 Haftplätze haben und die in die Jahre gekom­menen Justiz­voll­zugs­an­stalten in Hohen­leuben und Gera (Thüringen) sowie in Zwickau und Zeithain ersetzen. Die Baukosten werden mit rund 112 Millionen Euro bezif­fert.