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Freistaat nicht von BSE-Fall in Brandenburg betroffen

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Der vor wenigen Tagen in Branden­burg aufge­tre­tene BSE-Fall hat nach unseren Infor­ma­tionen bislang keine Auswir­kungen auf Sachsen. Nach dem derzei­tigen Erkennt­nis­stand gibt es keine sogenannten Trans­port- oder Liefer­be­zie­hungen in den Freistaat, sagte Ralph Schreiber vom Gesund­heits­mi­nis­te­rium. "Wir haben nach Bekannt­werden des Falls umgehend alle mögli­chen Bezie­hungen zu Sachsen geprüft."Im Freistaat hat es seit mittler­weile 8 Jahren keinen BSE-Fall mehr bei Rindern gegeben. Die Krank­heit war zum bislang letzten Mal im Oktober 2005 im damaligen Landkreis Riesa-Großen­hain aufge­treten. Insge­samt gab es hier in Sachsen 15 BSE-Fälle. Mehr als 17 000 Tiere mussten deshalb getötet werden."Auch wenn BSE seit 8 Jahren nicht mehr im Freistaat aufge­treten ist, werden die Tiere weiter nach EU-Vorgaben getestet", so Schreiber weiter. "Gerade der vor wenigen Tagen in Branden­burg aufge­deckte Fall zeigt, wie nötig die Tests sind und dass diese eine Sicher­heit für Verbrau­cher bieten." Allein im vergan­genen Jahr waren in Sachsen fast 10 000 Rinder auf BSE getestet worden.Anfang des Monats war bei einem Rind im Landkreis Oder-Spree in Branden­burg die Krank­heit nachge­wiesen worden.