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Freistaat streitet über steigende Stromkosten

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In der Aktuellen Stunde des Sächsi­schen Landtags geht es heute um die Kosten­ex­plo­sion durch die Energie­wende. Ab 2013 müssen auch die Sachsen tiefer für Strom in die Tasche greifen. Grund ist die Umlage zur Förde­rung erneu­er­barer Energien; diese steigt um 47 Prozent auf 5,277 Cent je Kilowatt­stunde. Auf einen Vier-Personen-Haushalt könnten damit  Mehrkosten von 60 Euro pro Jahr zukommen. Um vor allem Sachsen mit kleinem Einkommen zu entlasten, fordern CDU und FDP die Senkung der Strom­steuer. Dies würde - so die Regie­rungs­par­teien - kleine und mittlere Betriebe sowie Privat­haus­halte entlasten. Die Grünen treten für einen Strom­spar­tarif ein. Danach soll ein Haushalt eine bestimmte Anzahl von Kilowatt­stunden im Monat zu einem günstigen Preis bekommen; nur wer mehr verbrauche müsste dann tiefer in die Tasche greifen.