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Freizeitunternehmen in Leipzig richten offenen Brief an Stadt und Freistaat

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Die Freizeitunternehmen in Leipzig und Region sind auch besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Es fehlt der Umsatz, laufende Kosten müssen gedeckt werden. Mehr als 40 Unternehmen haben sich jetzt zusammengetan und sich in einem offenen Brief an Stadt und Land gewandt.

Sie fordern unter anderem Klarheit darüber, wer die Kosten übernimmt, die durch die Schließungen der Freizeiteinrichtungen entstehen. Außerdem wird vorgeschlagen, dass der Staat für die Zeit der Schließung anteilig die Mieten privater Unternehmen übernimmt. Die Initiative fordert zudem eine Lösung für Azubis, Minijobber und studentische Aushilfen bezahlt werden, die keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben. Ohne Einnahmen könnten die Unternehmen sie aus eigener Tasche nicht über Monate bezahlen.

In dem offenen Brief bitten die Unternehmen, mit den Politikern ins Gespräch zu kommen, um ihre Ideen vorzustellen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dort heißt es zum Abschluss: 

Bitte geben Sie unserer Branche in den nächsten Tagen einen Gesprächstermin, so dass wir
gemeinsam an einem Tisch konkrete Pläne schmieden können! Damit Leipzig und Sachsen auch und
besonders nach der Krise noch Orte der Freude und Bewegung haben.