Für den Katholikentag in Leipzig fehlen Privatquartiere
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Für den 100. Katholikentag Ende Mai in Leipzig haben die Veranstalter erstmals in der Geschichte des Christentreffens nicht genug Privatquartiere gefunden. Es fehlen Schlafmöglichkeiten für 800 Menschen, sagte ein Sprecher.
Die Veranstalter hatten unter dem Motto „Gast sucht Rast“ 4000 Betten in und um Leipzig gesucht. Den 800 Teilnehmern, die nicht privat untergebracht werden können, wurden jetzt Schlafplätze in einer leerstehenden Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber angeboten.
Nur knapp über vier Prozent der Leipziger sind katholisch, ein knappes Fünftel evangelisch. Die Veranstalter erwarten rund 50 000 angemeldete Teilnehmer zu dem Christentreffen.