Gedämpfter Bahnkrach im Freistaat
Mit Lärmschutzwänden und sogenannten Flüsterbremsen will die Deutsche Bahn den Schienenlärm auch in Sachsen reduzieren. Vor allem die vom Bahnlärm geplagten Elbtal-Bewohner können hoffen: „Es wird in den nächsten Jahren auf jeden Fall leiser in der Region“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Von 2001 bis Dezember 2013 wurden nach Unternehmensangaben rund 11,2 Millionen Euro in die Lärmdämmung in Sachsen investiert. Bis 2020 soll der Schienenverkehrslärm bundesweit halbiert werden. „Während Lärmschutz nur punktuell wirkt, dämpft die Umrüstung von Güterwagen den Lärm überall, das ist ein großer Vorteil“, erklärte der Bahn-Sprecher.30 Einzelabschnitte mit einer Streckenlänge von mehr als 70 Kilometern wurden im Freistaat saniert, rund drei Kilometer Schallschutzwände errichtet. 16 weitere Projekte stehen noch aus, darunter die Errichtung von Lärmschutzwänden in Dresden-Niedersedlitz und Zschortau bei Leipzig.