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Gedenkveranstaltungen zum Ende des 2. Weltkriegs in Leipzig

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Mit Gedenkveranstaltungen wird am Freitag in Leipzig an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren erinnert. Oberbürgermeister Burkhard Jung hat bereits am Weltkriegsdenkmal auf dem Ostfriedhof einen Kranz niedergelegt.

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft dazu auf Stolpersteine in der Stadt zu putzen. Stolpersteine sind an den ehemaligen Wohnorten von Menschen verlegt, die während der NS-Diktatur verfolgt oder ermordet wurden.

Das Theater der Jungen Welt in Leipzig enthüllt zum Tag der Befreiung ein 14 mal 4 Meter großes Banner mit einem politischen Statement und Aufruf zu Widerstand von Erich Kästner. Der Autor lebte von 1919 bis 1927 in Leipzig und war ein scharfer Kritiker der Nationalsozialisten.

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erinnert in Torgau am Fort Zinna an das Ende des Zweiten Weltkrieges - wegen der coronabedingten Einschränkungen aber nicht öffentlich. Bei der Zeremonie werde an das Leid, das der Zweite Weltkrieg für Millionen Menschen mit sich brachte, erinnert und die Befreiung Deutschlands und Europas von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft gewürdigt, hieß es in einer Mitteilung. Torgau war während des Zweiten Weltkrieges das Zentrum der Wehrmachtsjustiz. Hier befanden sich das Reichskriegsgericht und zwei große Wehrmachtgefängnisse – Fort Zinna und Brückenkopf. (mit dpa)