Gedenkwoche zu Völkerschlachts-Jubiläum mit Gefechtsnachstellung beendet
Besucheransturm und Verkehrschaos zur historischen Gefechtsnachstellung der Völkerschlacht. Die vierstündige Show in der Markkleeberger Weinteichsenke lockte am Sonntag rund 35.000 Gäste an. Dadurch kam es auf den Anfahrtswegen zu erheblichen Staus. Die Veranstaltung wurde um anderthalb Stunden verschoben. Daneben sorgten die zu wenigen Stehplätze für verärgerte Besucher. Auf dem rund 500 000 Quadratmeter großen Feld stellten rund 6.000 Akteure aus 26 Ländern die Völkerschlacht von 1813 dar. Infanteristen, Kavalleristen und Artillerie lieferten sich auf dem ganzen Feld Gefechte. Am Ende der Darstellung wurde mit einer Schweigeminute an die 100.000 Opfer der Völkerschlacht gedacht. Die historische Gefechtsdarstellung war der Höhepunkt des 200-jährigen Völkerschlacht-Jubiläums.Festmusik und Lichtinstallation zum AbschlussAm Sonntagabend wurde zudem am Völkerschlachtdenkmal "Eine Europäische Festmusik 2013" uraufgeführt. Dabei handelt es sich um ein Musikstück, das von verschiedenen Komponisten aus ganz Europa geschrieben und von der Stadt Leipzig in Auftrag gegeben wurde.Mit der Lichtinstallation "Cosmogole" auf dem See am Völki klang die Gedenkwoche zum Jubiläum dann aus. HöhepunkteHighlights dieser Jubiläums-Veranstaltungen waren unter anderem der politische Festakt mit 450 international geladenen Gästen sowie die Übergabe des sanierten Völkerschlachtdenkmals an die Öffentlichkeit.Zudem strömten am Samstag zum "Fest der Menschen" tausende Besucher, um sich das Denkmal nach seiner Schönheitskur von Nahem anzuschauen. Mit Gedenkgottesdiensten wurde immer jeweils an die fast 100.000 gefallenen Soldaten erinnert.