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Geisterläufer auf der B 2

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Am Wochen­ende hat ein 20-jähriger Lybier die Polizei in Atem gehalten. Zunächst wurden die Beamten in den Graf-Zeppelin-Ring in Mockau Nord gerufen. Trotz Hausverbot soll der Mann versucht haben, in die Erstauf­nah­me­ein­rich­tung zu gelangen. Weil der Mann aggresiv war, wurde die Polizei gerufen. Der Mann flüch­tete schlie­ß­lich in Richtung B2, kletterte über die Mitteil­leit­planken und lief auf der stadt­ein­wärts führenden Straße entgegen dem Fahrver­kehr! Mehrere Fahrzeuge mussten eine Notbrem­sung durch­führen, um einen Zusam­men­stoß mit dem „Geister­läu­fer“ zu verhin­dern. Irgend­wann kletterte er auch über die seitliche Leitplanke in Höhe der Auffahrt „Messe­al­lee“ und verschwand in einem Gebüsch in Richtung der Gleis­an­lage. Die Polizisten folgten ihm in etwa 50 Meter Abstand und verloren den 20-Jährigen aus den Augen. Irgend­wann erschien der Libyer jedoch auf den Gleisen und hetzte über diese hinweg. Die Polizisten versuchten, seiner habhaft zu werden, doch kam ihnen in dem Moment ein ICE in südli­cher Richtung entgegen. Als der Mann gedanken- und rücksichtslos direkt neben den Gleisen rannte, musste der Zugführer eine Notbrem­sung einleiten, um ihn nicht mitzu­reißen. Letzten Endes verschwand der 20-Jährige wieder im Gestrüpp und konnte nicht von den Polizisten gefunden werden.