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Gericht sieht formelle Mängel bei MZ-Insolvenzantrag

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Das Chemnitzer Amtsge­richt wird über den Insol­venz­an­trag des Zscho­pauer Motor­rad­bauers MZ vorerst nicht entscheiden. Er sei in formeller Hinsicht ergän­zungs­be­dürftig, sagte Gerichts­spre­cher Marcus Gnad. Dies sei dem Unter­nehmen mitge­teilt worden - eine Antwort stehe bislang aber noch aus. MZ-Chef Martin Wimmer hatte am Freitag den Insol­venz­an­trag einge­reicht und dies mit einem kurzfristig geplatzten Darlehen begründet. MZ gehörte einst zu den größten Motor­rad­her­stel­lern der Welt. Heute beschäf­tigt das Unter­nehmen noch 49 Mitar­beiter.