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Geteiltes Echo nach „Ja“ zu Sparkassen-Kandidatur von OB Jung

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Stadtoberhaupt Burkhard Jung hat am Mittwoch sprichwörlich die Katze aus dem Sack gelassen und bestätigt, dass er für das Amt des Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes kandidieren wird.

Die Meinungen darüber sind geteilt.  Christopher Zenker, Fraktionschef der SPD im Stadtrat sagte, „sollte Jung tatsächlich gewählt werden, wäre dies ein großer Verlust für unsere Stadt.“ Norman Volger, von den Grünen meint, Jung bekenne mit dem kurzfristigen Entschluss endlich Farbe. „Statt sich weiter seiner Verantwortung als gewählter Oberbürgermeister der Stadt Leipzig zu stellen, folgt er offenbar der Verlockung des großen Geldinstituts. Ob Jung tatsächlich nach Berlin wechselt entscheidet sich im Oktober auf einer Verbandsversammlung. 

 

Fest steht aber beide Ämter kann Jung nicht gleichzeitig bekleiden. Wenn er also im Oktober den Sparkassen-Posten bekommen sollte, dann ist es ziemlich sicher, dass er vorzeitig als Oberbürgermeister zurücktritt. Das würde dann bedeuten, dass wir  schon im nächsten Jahr einen neuen Oberbürgermeister wählen müssten – also ein Jahr früher als eigentlich geplant.