Gewandhaus weist Kritik an hohen Personalkosten zurück
Das Leipziger Gewandhaus wehrt sich gegen die Verschwendungsvorwürfe des sächsischen Landesrechnungshofes. Im Gegensatz zur Ansicht der Prüfer sei der Tarifvertrag für die Musiker absolut rechtens, sie verdienen genau so viel wie die Musiker der sächsischen Staatskapelle in Dresden, so Gewandhausdirektor Andreas Schulz. Die ebenfalls kritisierten Kosten für die Tourneen des Gewandhausorchesters würden außerdem durch Sponsoreneinnahmen gedeckt. Und: die Vergütung von Kapellmeister Ricardo Chailly sei angesichts seiner Leistungen absolut gerechtfertigt. Der Landesrechnungshof hatte die Personalkosten des Gewandhauses als viel zu hoch bezeichnet. Sie sind in den letzten Jahren um etwa 3,3 Millionen Euro gestiegen.