Glücksatlas: Sachsen nur mittelmäßig zufrieden

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Die Corona-Krise drückt einer Umfrage zufolge die Lebenszufriedenheit der Menschen in Deutschland. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerteten die Befragten ihre allgemeine Zufriedenheit in diesem Jahr im Schnitt mit 6,74 Punkten - nach dem bisherigen Höchststand von 7,14 Punkten 2019. Das geht aus dem neuen «Glücksatlas» hervor, der am Mittwoch in Bonn vorgestellt wurde.

Sachsen erreicht mit 6,67 Punkten Platz 10 im Regionen-Ranking und liegt damit im unteren Mittelfeld. Wie im in den vergangenen Jahren leben die glücklichsten Deutschen im Norden. Platz 1 teilen sich Schleswig-Holstein und Hamburg (6,92 Punkte). Platz drei geht an Baden-Württemberg (6,88 Punkte), gefolgt von NRW mit 6,83 Punkten.
Auf den hinteren Rangplätzen finden sich gleichermaßen ost- und westdeutsche Bundesländer.

Für die Studie im Auftrag der Deutschen Post, die zum zehnten Mal erhoben wurde, hat das Institut für Demoskopie in Allensbach von März bis Juni - also während des ersten Corona-Lockdowns - knapp 4700 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt.