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Görlitzer Wirten reicht's

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Görlitzer Gastronomen sind auf die Straße gegangen. Sie zogen heute Abend vor das Rathaus. Die Wirte warten noch immer auf die versprochenen November- und Dezemberhilfen. Aus Protest stellten sie leere Stühle auf den Untermarkt.  Die Wirte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.    

Den Wirten reicht’s. Sie haben sich an die strengen Hygienekonzepte gehalten, sie umgesetzt und dafür viel Geld ausgegeben. Nun müssen sie  wieder ihre Lokale geschlossen halten – über  einen Monat schon.  Das Versprechen der Politik, dass die Hilfen schnell und unkompliziert ausgezahlt werden, klingt wie Hohn in ihren Ohren.

Miete, Strom, Wasser –  die Kosten laufen weiter. Die Wirte haben ihre Ersparnisse angerissen.  Rücklagen sind fast aufgebraucht. Und das – so ein Gastwirt wörtlich - „nur weil die Bundesregierung mit unserem Geld bummelt“.