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Eine Ampel für die Ewigkeit: Die unendliche Geschichte einer „temporären“ Sicherung

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Grün, gelb, rot. Und wieder zurück. Und wieder in die andere Richtung. Seit acht Jahren geht das schon so: Die Baustellenampel im Grimmaer Ortsteil Golzern gehört vermutlich zu den ältesten seiner Art in Deutschland! Vielleicht macht sie irgendwann ja sogar der unendlichen Geschichte Konkurrenz.

Was ist da los? Aufgestellt wurde die Ampel laut dem zuständigen Straßenbauamt am 8. Mai 2017 - als „temporäre Verkehrssicherung“. Praktischerweise ist „temporär“ ein weiter Begriff. Denn ein Abbau sei nicht in Sicht. Sie stehe dort an der S 11 nahe der ehemaligen Papierfabrik, weil die Felsböschung danach einsturzgefährdet sei. Zur Verkehrssicherung.

Derzeit würden mögliche Maßnahmen geprüft, heißt es auf Anfrage. Wann etwas passieren wird, dazu gebe es bisher keine belastbaren Aussagen. Pro Jahr koste die Ampel knapp 12.000 Euro. Macht für die letzten sieben Jahre schlappe 83.000 Euro. Ein Schnäppchen sozusagen. Denn die Felssicherung wäre vermutlich deutlich teurer ...