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Großbrände halten Feuerwehr in Atem - Ursachen noch unklar

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Nach Bränden in Leipzig und Umgebung haben nun die Ermittler die Unter­su­chungen zur Ursache aufge­nommen. Sowohl auf dem Gelände einer Holzfirma in Geithain, als auch in der Halle einer Recycling­firma in Großz­schocher wurden die Lösch­ar­beiten mittler­weile abgeschlossen. Bei beiden Bränden gestal­teten sich Lösch­ar­beiten schwierig - die Feuer­wehr musste mit schwerem Gerät anrücken, um an die Glutnester heran­zu­kommen. Zweites Feuer in Geithainer HolzwerkDas Feuer in Geithain war in der Nacht zu Mittwoch ausge­bro­chen. Drei Hallen brannten komplett aus. Vier Mitar­beiter, die versucht hatten noch einige Fahrzeuge zu retten, kamen mit Rauch­gas­ver­gif­tung ins Kranken­haus. Auch auf der Bahnstrecke zwischen Geithain und Chemnitz kam es wegen der Rauch­ent­wick­lung zu Behin­de­rungen. Die Ermittler vermuten, das ein techni­scher Defekt den Brand ausge­löst hat. Es entstand ein Schaden in Millio­nen­höhe. 2013 hatte es schon einmal auf dem Gelände des Holzwerkes gebrannt. Großz­schocher - Keine Gefahr für AnwohnerIn Großz­schocher brannte es in der Nacht zu Donnerstag auf dem Gelände einer Recycling­firma. Die mit Müll gefüllte Halle stand komplett in Flammen. Anwohner wurden aufge­for­dert, ihre Fenster geschlossen zu halten, da die Gefahr bestand, dass sich giftige Dämpfe ausbreiten. Messungen ergaben jedoch, dass zu keiner Zeit Gefahr bestand. Mutma­ß­li­cher Brand­stifter von Holzhausen geschnapptDaneben konnte die Polizei den mutma­ß­li­chen Brand­stifter von Holzhausen schnappen. Der 18-Jährige soll Medien­be­richten zufolge selbst bei der Freiwil­ligen Feuer­wehr sein. Laut Polizei habe er zwei Brände schon gestanden. Ob er für die seit Beginn des Jahres anhal­tende Serie in Holzhausen ebenfalls verant­wort­lich ist, müsse noch geklärt werden. Der 18-Jährige war in der Nacht zu Mittwoch auf frischer Tat ertappt worden.