Große Dogge greift zwei Mädchen (4, 8) an
Schock am Freitagabend in einem Restaurant in Torgau: Wie die Polizei am Samstag berichtet, ist dort ein sogenannter „Dogo Argentino“ zwei kleine Mädchen (4, 8) angefallen.
Das ist passiert
Ein 64-Jähriger Kubaner habe den Hund beim Restaurantbesuch mit sich geführt. „Ersten Erkenntnissen nach besaß der Hund ein relativ weites Handlungsfeld aufgrund einer langen Leine und hatte keinen Maulkorb um.“
Als die Kinder gegen 21.45 Uhr an dem Tier vorbeiliefen, habe sie der Hund plötzlich angefallen und gebissen. „Die Kinder wurden medizinisch versorgt und in Krankenhäuser gebracht“, so ein Polizeisprecher. Gegen den Kubaner werde nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Die Rasse ist in mehreren Ländern verboten
Die Hunderasse „Dogo Argentino“ ist wegen seiner möglichen Gefährlichkeit bei falscher Haltung in mehreren Ländern verboten, zum Beispiel Neuseeland, Dänemark, Norwegen, Singapur, Island, Israel, Ukraine und Großbritanien.
Auflagen für die Haltung gibt es in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Dort steht der Dogo Argentino auf den sogenannten Kampfhund-Listen in der Kategorie 2, was seine Gefährlichkeit betrifft.