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Großeinsatz der Polizei zu Silvester - Betonklötze rund um den Augustusplatz

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Die Polizei hat zu Silvester einen Großein­satz vor sich. Nach den Übergriffen in Köln und dem Terror­an­schlag in Berlin sind die Sicher­heits­vor­keh­rungen deutlich verschärft worden. So werden beim den Zufahrten zum August­platz ab 19 Uhr Straßen­sperren aufge­stellt. Es handelt sich dabei um Beton­klötze. Aller­dings sind das nicht die bekannten Nizza-Sperren, sondern um Blöcke, die normaler benutzt werden, um Ampeln oder große Straßen­schilder zu befes­tigen. Um sexuelle Übergriffe zu verhin­dern, wurden im Voraus an 44 polizei­be­kannte „Antän­zer“ Aufent­halts­ver­bote geschickt. Außerdem wird die Polizei mit mehreren Hundert­schaften vor Ort sein. Am Conne­witzer Kreuz gilt ab 23 Uhr bis 6 Uhr morgens ein Verbot von Spontan­demos. Um mit Opfern, aber auch mutma­ß­li­chen Tätern in der Silves­ter­nacht kommu­ni­zieren zu können, setzt die Polizei auch Dolmet­scher für mehrere Sprachen ein.