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Großrazzia wegen Schwarzarbeit mit Schwerpunkt in Zwickau

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Bei deutsch­land­weiten Razzien ist der Zoll heute gegen eine Gruppe vorge­gangen, die in organi­sierter Form Schwarz­ar­beit und Steuer­hin­ter­zie­hung im Wach- und Sicher­heits­ge­werbe betrieben haben soll. Schwer­punkt des Großein­satzes mit rund 450 Spezi­al­kräften war Zwickau. Am Mittwoch­morgen wurden zwei 39-jährige  Männer verhaftet, die ihr Geld u.a. mit Schwarz­ar­bei­tern in Asylbe­wer­ber­heimen verdient haben. Für die Arbeiter wurde keine Lohnsteuer abgeführt. Durch ihre Machen­schaften verur­sachten sie in den letzten beiden Jahren rund zwei Millionen Euro Schaden bei Sozial­ver­si­che­rungen und Fiskus. Sie werden noch heute dem Haftrichter vorge­führt. Insge­samt richtete sich die Großrazzia gegen 20 Beschul­digte in sieben Bundes­län­dern. Dabei wurden auch mehrere Schuss­waffen mit Munition und über 800.000 Euro Bargeld sowie zwei Luxus­autos sicher­ge­stellt.