Gutachten zeigt: Markthalle auf dem Leuschner-Platz ist möglich
Die Pläne für den Wilhelm-Leuschner-Platz werden konkreter. Die Stadt hat jetzt den Bebauungsplan vorgestellt, über den der Stadtrat Ende März abstimmen soll. Wie Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte, wurde vor allem der Anteil der geplanten Wohnfläche deutlich erhöht - um 5.700 qm.
Und die Stadt kommt zu dem Schluss, dass das Areal gut für eine Markthalle geeignet ist. Wie aus einem Gutachten hervorgeht, sei es dabei wichtig, dass sich das Konzept vom gewöhnlichen Wochenmarkt unterscheide. Denkbar wäre unter anderem ein Angebot an ausländischer Küche sowie Handwerkerstände.
Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke betonte zudem, dass die Markthalle auch architektonisch ansprechend sein müsse. Daneben sollen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz das Institut für Länderkunde, die neue juristische Fakultät, ein Forum Recht und ein Global Hub entstehen. Im ehemaligen Bowling-Treff zieht das Naturkundemuseum ein. Denkbar wären am Standort auch die Städtische Musikschule und die Volkshochschule.
Der Bereich soll zudem als Klimaschutzquartier entwickelt werden. So sollen Stellplätze reduziert, Sträucher gepflanzt und Dächer begrünt werden. Insgesamt soll alles bis 2030 fertig sein.