Haftstrafe für ehemaligen Unister-Manager gefordert
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Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat für einen ehemaligen Unister-Manager zweieinhalb Jahre Haft gefordert. Der Angeklagte habe sich des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs schuldig gemacht. Zudem soll er 27.000 Euro Strafe zahlen. Der Manager war bei Unister für den Flugbereich zuständig und soll am sogenannten "Runterbuchen" beteiligt gewesen sein. Dadurch ist laut Anklage Zehntausenden Kunden ein finanzieller Schaden entstanden. Für den zweiten angeklagten Ex-Manager forderte der Staatsanwalt eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Der frühere Finanzchef der Unister-Gruppe hatte sich zuvor auf einen Deal eingelassen und ein weitreichendes Geständnis abgelegt.