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Hagel, Blitze und Regen über dem Freistaat

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Starke Gewitter mit ergie­bigem Regen haben Polizei und Feuer­wehr in Sachsen bis in die Nacht in Atem gehalten. Unter anderem waren die Einsatz­kräfte im Raum Chemnitz und im Landkreis Mittel­sachsen im Dauer­ein­satz. In Freiberg, Eppen­dorf, Penig und Marklee­berg schlugen Blitze in Häuser ein und verur­sachten Brände. Sie sind inzwi­schen alle gelöscht worden. Die Chemnitzer Polizei musste wegen des Wetters insge­samt 29 Mal ausrü­cken, allein elfmal in Chemnitz. Keller und Grund­stücke waren überflutet, zahlreiche Gulli­de­ckel wurden vom Wasser heraus­ge­drückt, dazu kamen umgestürzte Bäume und herab­ge­fal­lene Äste. In Aue waren zwei Straßen überflutet und zeitweise gesperrt. Nach Angaben des Brand- und Katastro­phen­schutz­amtes in Dresden musste auch die Feuer­wehr in der Landes­haupt­stadt am Sonntag­nach­mittag mehr als 20 Mal ausrü­cken. Betroffen von den starken Unwet­tern waren vor allem das Erzge­birge, Teile Mittel­sach­sens, der Raum Zwickau und die Region um Leipzig. Der Spitzen­wert beim Nieder­schlag wurde in Aue erreicht, hier fielen am Nachmittag 45 Liter Regen pro Quadrat­meter inner­halb von einer Stunde, wie der Deutsche Wetter­dienst am Montag mitteilte. Im Norden von Leipzig waren es bis zu 40 Liter. Im Süden von Chemnitz wurden außerdem verein­zelt Hagel­nie­der­schläge gemeldet.